Warum ist der Lehrmittelverlag Zürich (LMVZ) Edulog beigetreten?

Antwort: Der LMVZ möchte den Zugang zu Online-Diensten für Schule und Unterricht mit Hilfe von Edulog vereinfachen. Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler haben dank Edulog die Möglichkeit, sich mit ihrem Schul-Login auf unserer Lernplattform LMVZ digital anzumelden – und sie können es auch für andere Online-Dienste verwenden. Dadurch wird die Nutzerverwaltung einfacher, beispielsweise bei einem Orts- bzw. Schulwechsel.

Wie hat sich der LMVZ auf die Integration von Edulog vorbereitet?

Der LMVZ hat den Einsatz von Edulog vorab sorgfältig in einem Pilotprojekt mit der Schule Neuheim im Kanton Zug getestet. Gemeinsam wurde eine Standardlösung entwickelt, die sich an den Bedürfnissen unserer Nutzerinnen und Nutzer orientiert. Dank der Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt konnten wir sicherstellen, dass unsere digitalen Lehrmittel auch mit Edulog einwandfrei und uneingeschränkt nutzbar sind.

«  Schulen können und werden vermehrt auf digitale Lösungen und Plattformen setzen.  »

 

Wie sehen Sie die Entwicklung des Bildungsraums Schweiz in Bezug auf die Nutzung von Online-Diensten und die digitale Identität?

In den letzten Jahren haben wir einen verstärkten Einsatz von Online-Diensten und E-Learning-Plattformen wahrgenommen. Die Pandemie hat uns gezeigt, dass der Hybridunterricht eine bedeutende Rolle in der schulischen Bildung eingenommen hat. Schulen können und werden vermehrt auf digitale Lösungen und Plattformen setzen, um Schülerinnen und Schülern mehr Flexibilität im Unterricht zu bieten und, darauf aufbauend, mehr individualisierte Lernerfahrung zu ermöglichen.

Was ist der Ansatz vom LMVZ in Bezug auf die Digitalisierung? Und was sind die Prioritäten gegenüber Ihren Nutzerinnen und Nutzern?

Wir konzentrieren uns vor allem auf die Effizienzsteigerung im Unterricht sowie auf die verbesserte Erfahrung in der Nutzung von digitalen Inhalten. Zielformat ist das hybride Lehrmittel, also eine Mischform von Print und digitalen Teilen. Dabei ist die Digitalisierung kein Selbstzweck; vielmehr sollen die Stärken der digitalen Medien dort eingesetzt werden, wo der didaktische Nutzen am grössten ist. Um den Bedürfnissen unserer Nutzerinnen und Nutzer gerecht zu werden, führen wir zudem regelmässige Umfragen durch. Daraus leiten wir nicht nur Prioritäten für die Weiterentwicklung unserer Produkte ab, sondern wir reflektieren auch unsere Serviceleistungen, beispielsweise im Hinblick auf unsere Supportzeiten und -kanäle.

«  Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck; vielmehr sollen die Stärken der digitalen Medien dort eingesetzt werden, wo der didaktische Nutzen am grössten ist.  »

 

Welche Möglichkeiten eröffnet Edulog dem LMVZ jetzt und in der Zukunft?

Es ist ein Erfahrungsfeld, das zu einem grösseren Entwicklungsthema gehört: das Bedürfnis nach Schnittstellenbewältigung in einem zunehmend vielfältigen digitalen Lern- und Verwaltungsgeschehen. In diesem Kontext stellt Edulog eine markante Vereinfachung beim Verbinden unterschiedlicher Arbeitsumgebungen dar.

Michael Andrä
Michael Andrä
Verantwortlich LMVZ digital

ähnliche Beiträge

Edulog wird auch in der Berufsbildung eingesetzt. Der Online-Dienst bin-educa unterstützt die Ausbildung von Schreinerinnen und Schreinern in der Schweiz. Der Zugang über Edulog hat das Potenzial, im Unterricht Zeit zu sparen und zur Mobilität der Lernenden an den verschiedenen Lernorten beizutragen.

Jura und der französischsprachige Teil des Kantons Bern gehörten zu den ersten, die Edulog einsetzten. Elisa trifft die Akteure, die mit Edulog zu tun haben: Eine Lehrperson, Schülerinnen und Schüler, Schuldirektion und kantonale Verantwortliche, die von ihren Erfahrungen und Verbesserungswünschen in einem Video berichten.

Im Auftrag der Westschweizer Kantone erarbeitet der Verlag Éditions AGORA sämtliche Lehrmittel für den Unterricht in «Ethik und Religionskulturen». Diese sind nun auf einem Online-Portal zusammengefasst, das über Edulog zugänglich ist. Yves Dutoit, Direktor der Éditions AGORA, über den Beitritt und die Digitalisierung der Lehrmittel.

Mit Tipp10 lernen Schülerinnen und Schüler, mit zehn Fingern zu schreiben. Jetzt können sie über Edulog einfach auf den Online-Dienst zugreifen. Warum das den Alltag von Lernenden wie Dienstleistungsanbietern erleichtert und warum die Schweiz hier weiter ist als Deutschland, erklärt der Geschäftsführer von Tipp10, Tom Thielicke.